Navigation im Winter und bei Whiteout

Die Navigation im Winter ist bei Whiteoute schwierig, zumal wir bei der Überquerung des Sees entweder Rechts- oder Linksdrall hatten
Die Navigation im Winter ist bei Whiteout schwieriger, zumal wir bei der Überquerung des Sees entweder Rechts- oder Linksdrall hatten (Foto: Lutz Grünke)

Bei der Navigation im Winter läuft einiges anders als im Sommer, selbst wenn du auf viel begangenen Sommerwegen unterwegs bist. Die farbigen Markierungen an Steinen sind in der Regel vom Schnee bedeckt. Deswegen markieren die Tourismusverbände die Winterwege mit roten Holzkreuzen, Birkenreisig oder Bambusstäben. Leider geschieht auch das teilweise nur um die Osterfeiertage, weil dann am meisten los ist. Du solltest dich daher im Gelände immer auch ohne diese Orientierungshilfen selbstständig zurechtfinden können. Das beste Mittel dazu sind Karte und Kompass.

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Der richtige Zeltplatz bei Wind und Sturm

Damit du nicht über Nacht vom Triebschnee begraben wirst, ist ein geschützter Zeltplatz bei Wind und Sturm besonders wichtig. Auch eine Schneemauer kann helfen.
Damit du nicht über Nacht vom Triebschnee begraben wirst, ist ein geschützter Zeltplatz bei Wind und Sturm besonders wichtig. Auch eine Schneemauer kann helfen. (Foto: Malte Hübner)

Wenn der Tag sich dem Ende neigt, die Beine müde werden und der Bauch sich mit der Bitte um eine warme Mahlzeit meldet, ist es Zeit, sein Lager aufzuschlagen. Besser ist es meistens, nicht erst dann mit der Suche nach einem geeigneten Zeltplatz anzufangen. Bei schönem Wetter könntest du dir dafür einfach eine Stelle mit festem Schnee und prima Aussicht suchen. Aber wie sieht es aus, wenn ordentlich Wind geht? Oder wenn das Wetter über Nacht unerwartet umschlägt?

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Windchill-Effekt

Nach der Tabelle für den Windchill-Effekt sollten an diesem Abschnitt etwas unter -30° Celsius geherrscht haben.
Nach der Tabelle für den Windchill-Effekt sollten an diesem Abschnitt etwas unter -30° Celsius geherrscht haben. (Foto: Lutz Grünke)

Im Winter kann es durch den Windchill-Effekt erhebliche Unterschiede zwischen der tatsächlichen Lufttemperatur und der „gefühlten Temperatur“ geben. In der Regel sorgt Wind dafür, dass sich die Luft deutlich kälter anfühlt. Wenn man dann noch von einer anstrengenden Passage verschwitzt ist, steigt das Risiko einer Unterkühlung oder sogar Erfrierung rapide an.

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