Erste Hilfe im Winter

Ein Fachbuch über Erste Hilfe im Winter kann ein Einstieg sein, ersetzt aber keinen Lehrgang (Foto: Malte Hübner)

Unterkühlung und Erfrierungen sind im Winter die größten Gefahren. Die medizinischen Grundlagen für Erste Hilfe unterscheiden sich im Winter wenig von der Erstversorgung in anderen Jahreszeiten. Aber es gibt viele Irrtümer über die richtige Versorgung von Notfällen, die durch Kälte erzeugt wurden. Weil oft eine schnelle Reaktion nötig ist, solltest du bei Minusgraden alle Handgriffe beherrschen. Es könnte Leben retten.

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Kälte und Frieren

In der Pause braucht man bei strenger Kälte eine Daunenjacke, um nicht zu frieren (Foto: Lutz Grünke)

Was als kalt empfunden wird, hängt zunächst vom subjektiven Kälteempfinden ab. Es gibt eben Frostbeulen und hartgesottene Menschen mit innerer Hitze (meist durch Training). Wenn es ums Frieren geht, gilt jedoch für alle gleich: Draußen in der Natur muss unser Körper selbst für Wärme sorgen. Er ist das Wärmekraftwerk und seine Kleidung nur die Isolationsschicht. Normale Kleidung wärmt nicht aktiv, sondern isoliert und hält die Wärme am Körper. Wir frieren, wenn entweder zu wenig Wärme produziert wird oder die Isolation nicht ausreicht. Denn dann verlieren wir zu viel Wärme.

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Fjellsicherheit mit dem Windsack

Ein Windsack dient bei Sturm als Schutz und trägt damit enorm zur Fjellsicherheit bei (Foto: Malte Hübner)

Wenn das Wetter im Fjell plötzlich umschlägt und dir der eiskalte Wind die Schneekristalle wie Sandpapier durchs Gesicht zieht, dann wird es Zeit für das sichere Zelt. Doch was, wenn es für den Aufbau schon zu stürmisch ist? Oder dein Zelt beschädigt wurde? Oder durch einen Notfall keine Zeit mehr bleibt? Für diesen Fall tragen viele Menschen in Skandinavien einen Windsack (Vindsekk) mit sich, in den sie bei solchen Situationen kriechen. Ich möchte dir daher diesen Ausrüstungsgegenstand für mehr Fjellsicherheit ans Herz legen.

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Windchill-Effekt

Laut Tabelle für den Windchill-Effekt herrschten etwas unter -30° Celsius (Foto: Lutz Grünke)

Im Winter kann es durch den Windchill-Effekt erhebliche Unterschiede zwischen der tatsächlichen Lufttemperatur und der „gefühlten Temperatur“ geben. Der Wind bewirkt, dass sich die Luft deutlich kälter anfühlt. Wenn du zudem von einer anstrengenden Passage verschwitzt bist, erhöht sich das Risiko einer Unterkühlung oder sogar Erfrierung rapide.

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