Daunen- oder Kunstfaser­schlafsack

Über Nacht im warmen Schlafsack reicht die Luftfeuchtigkeit trotzdem aus, eine Reifschicht an das Innenzelt zu zaubern.
Über Nacht im warmen Winterschlafsack reicht die Luftfeuchtigkeit trotzdem aus, eine Reifschicht an das Innenzelt zu zaubern. (Foto: Malte Hübner)

Es war ein windiger Tag und dein Körper ist trotz der Anstrengung ganz schön durchgekühlt. Als das Zelt endlich steht und du dich in das geschützte Innere verkriechst, schüttelt es dich gleichzeitig vor Kälte und aus Vorfreude auf einen heißen Kakao und deinen kuscheligen Winterschlafsack.

Worauf du bei solch einem Expeditionsschlafsack achten solltest und ob Daune oder Kunstfaser besser geeignet sind, erfährst du in diesem Beitrag.

Grundlagen zum Winterschlafsack

Ein Schlafsack wärmt nicht, er hält dich nur warm. Die Wärme muss dabei von dir selbst erzeugt werden. Wenn du also richtig durchgefroren und leicht verschwitzt bist, wird es entsprechend länger dauern als wenn du vorher warm und trocken warst.

Die Körperwärme gibst du durch verschiedene Wege nach außen ab. Dies geschieht durch Wärmestrahlung (Radiation), Wärmeleitung (Konduktion) oder Wärmetransport über die Luft (Konvektion). Der Schlafsack hat dabei die Aufgabe, die durch Radiation erwärmte Luft im Schlafsack zu halten. Eine dicke Abdeckleiste am Reißverschluss und ein Wärmekragen um den Hals verhindern, dass sich die Luft im Schlafsack austauscht und unterbinden so Konvektion. Da auch die beste Füllung nach unten vom Eigengewicht des Schläfers platt gedrückt wird, brauchen wir eine gute Isomatte, damit wir keine Wärme über Konduktion an den kalten Boden abgeben. Ohne gute Isolation nach unten nutzt dir der beste Winterschlafsack nichts!

Meiner Erfahrung nach spielt es für die Temperatur im trockenen Schlafsack nur eine kleine Rolle, aber oft wird noch die Verdunstungskälte (Evaporation) erwähnt. Jeder Mensch gibt über Nacht Feuchtigkeit ab. Verdunstet die Feuchtigkeit auf der Haut, entsteht Verdunstungskälte und der Körper versucht, die Haut durch mehr Wärme zu trocknen, was wieder Energie verbraucht. Gleichzeitig frieren wir. Ein trockenes Klima im Schlafsack spart also Energie. Nicht nur aus diesem Grund solltest du nicht mit feuchten Klamotten in den Schlafsack steigen. Ganz anders sieht es bei einem Vapour Barrier Liner aus, doch dazu später mehr.

Was macht einen guten Schlafsack aus?

Zunächst sollte der Temperaturbereich des Schlafsacks zu den erwarteten Temperaturen am Reiseziel passen. Jeder Schlafsack hat einen gewissen Temperaturbereich, für welchen er geeignet ist. Die Temperaturangaben des Herstellers richten sich dabei in der Regel nach der Europäischen Norm 13537, die sich in drei Bereiche gliedert:

  • Komforttemperatur T comf

Dieser Wert wird für eine Standardfrau (25 Jahre, 60 Kg, 1,60m) berechnet, die gerade noch nicht friert.

  • Grenztemperatur T lim

Dieser Wert wird für einen Standardmann (25 Jahre, 70 Kg, 1,73m) berechnet, der gerade noch nicht friert.

  • Extremtemperatur T ext

Dieser Wert wird für eine „Standard-Frau“ (25 Jahre, 60 Kg, 1,60m) unter starker Kältebelastung berechnet. Hier besteht bereits ein Risiko der Unterkühlung oder leichter Erfrierungen.

Diese Angaben werden mit Messpuppen berechnet und von lebendigen Nutzer*innen daher individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen. Es lohnt sich, in Foren nach Erfahrungsberichten zu einzelnen Modellen zu suchen. Natürlich sind auch das subjektive Eindrücke, aber so fügt sich vielleicht ein Bild zusammen. Oft haben gerade die hochwertigen Marken einen gewissen Ruf, ehrliche oder geschönte Werte anzugeben.

Welches Temperaturlimit für den Winterschlafsack?

Für Wintertouren würde ich auch als Mann ganz pauschal nach Schlafsäcken mit einem Komfortbereich von mindestens -15° Celsius oder besser -20° Celsius schauen. In Skandinavien kann es natürlich deutlich kälter werden. Wenn es dir schnell kalt wird oder du schon früh im Jahr nach Lappland möchtest, dann sollte dein Winterschlafsack besser ein Temperaturlimit von -30° Celsius haben!

Wenn du zwischen zwei Versionen schwankst, empfehle ich dir die wärmere Variante. Ein deutlicher Puffer der Komforttemperatur des Schlafsacks zu den tatsächlichen Temperaturen ist sehr sinnvoll. Bei Erschöpfung oder leichter Unterkühlung sind 10° Celsius Reserve eine wahre Freude!

Auch wenn die Normwerte bei 3-Jahreszeiten-Schlafsäcken noch recht verlässlich sind, stoßen sie bei dicken Expeditionsschlafsäcken an ihre Grenzen. Teilweise findest du dort deshalb auch nur noch einen Grenzwert. Es gibt außerdem Hersteller, die den Wert nicht nach der Norm angeben. Dann kann dieser eher positiv ausfallen (Nahanny), weil Valeriu dort auf Nummer sicher geht. Es kann aber auch sein, dass die Werte etwas zu schön gerechnet scheinen, wie ich bei Cumulus den Eindruck habe. Deren Schlafsäcke sind nicht schlecht, ich würde aber immer mindestens 5° Celsius Differenz abziehen.

Für Daunenschlafsäcke gibt es eine Daumenregel, mit der du die Isoliereigenschaften anhand der Dicke in etwa bestimmen kannst. Gerade beim Gebrauchtkauf kann die Lofthöhe eine große Hilfe zur Orientierung sein. Dabei misst du entweder nur den Loft des Oberteils deines Schlafsackes oder den ganzen Schlafsack. Lege eine leichte Pappe auf den Schlafsack und miss die Höhe vom Boden.

Loft einfach (cm)Loft gesamt (cm)~Grenztemperatur (°C)
510+01
612-03
714-07
816-11
918-15
1020-19
1122-23
1224-27
1326-31

Im Temperaturbereich, wo ich von einem Winterschlafsack sprechen würde, macht 1 cm Loft also etwa 4° Celsius Temperaturgewinn aus.

Damit ist die Lofthöhe besser geeignet als die Füllmenge an Daunen. Je nach cuin-Werten und Länge/Breite des Schlafsacks wird der Schlafsack mit der gleichen Menge Daunen unterschiedlich ausfallen.

Bauweise

Neben der Lofthöhe ist es bei Daunenschlafsäcken wichtig, wie die Daunen im Schlafsack untergebracht sind. Die Daunenfüllung befindet sich in Kammern im Schlafsack, damit die Füllung nicht verrutscht. Diese oft mehr als 25 Kammern sind komplexe Konstruktionen, da sie anders als bei dünnen Daunenjacken oder -decken nicht durchgesteppt sind. An der Naht würde sonst eine Wärmebrücke für Wärmeverlust sorgen. Besser sind H-Kammern oder Trapezkammern mit großen Zwischenstegen. Die wärmsten Kammern bilden Doppel-H-Kammern (sicherer) und V-Kammern (leichter). Bei diesen V-Kammern stehen die Stege schräg wie ein V zueinander und verhindern so sehr gut, dass sich Wärmebrücken überhaupt bilden können. Gleichzeitig sind sie sehr leicht. Alle Vor- und Nachteile findest du auf der Seite von cumulus.

Auch Kunstfaserfüllungen werden in der Schlafsackhülle fixiert, um ein Verrutschen zu verhindern. Dort gibt es aber keine Kammerkonstruktionen sondern eher Schindeln.

Für Menschen mit verfrorenen Füßen gibt es Modelle mit extra warmer Fußbox. Auch ein dicker Wärmekragen ist sehr hilfreich. Noch wichtiger ist jedoch eine gut sitzende und fette Kapuze, die zugezogen nur ein kleines Atemloch freilässt. Zusätzlich verrichtet auch eine warme Mütze im Schlafsack wahre Wunder. Eine Menge Wärme geht sonst über den Kopf verloren. Idealerweise ist der Stoff um das Atemloch wasserabweisend, weil sich hier gerne Raureif bildet.

Bei den Außenmaterialien eines Schlafsacks vertrauen alle Hersteller auf Kunstfasern in unterschiedlichen Qualitäten und Gewichten. Wasserabweisend sollte die Außenhülle bei einem Winterschlafsack immer sein, schau einfach nur auf das Foto oben und du weißt warum. Wasserdichte Schlafsäcke lassen sich übrigens auf links gedreht besser verpacken.

Die Füllung besteht in der Regel entweder aus Daunen oder Kunstfasern, wobei es selten auch Kombinationen aus beiden Isolationsstoffen gibt. Beide Füllstoffe gibt es in unterschiedlichen Qualitäten.

Füllung

Daunenfüllungen bestehen hauptsächlich aus den weichen Daunen und einem kleinen Federanteil. Der Daunenanteil sorgt für die Wärme und der Federanteil stützt die Daune und bringt so den nötigen Loft. Oft werden Daunen im Verhältnis 90/10 zu Federn verwendet. Der cuin-Wert sagt etwas über die Bauschkraft der verwendeten Daune aus, wobei 650 cuin guter Standard, 750 cuin hochwertigste Daune und alles darüber schier unglaublich ist. Die europäischen Werte sind grundsätzlich etwas niedriger als die amerikanischen, weil verschiedene Testverfahren angewendet werden. Gänsedaunen sind dabei hochwertiger als Entendaunen. Mehr dazu findest du bei explore borders, die sich auch Zeit für eine kritische Betrachtung nehmen. Bei einem cuin-Wert über 700 kannst du übrigens bei den großen Produzenten davon ausgehen, dass es sich um Lebendrupf handelt.

Nur wenige Hersteller gehen andere Wege und sammeln die Daunen aus den Nestern (Western Mountaineering) oder recyceln alte Daunen in einem Pilotprojekt (Mountain Equipment). Auch Feathered Friends spricht sich gegen Lebendrupf aus, genauso wie Roberts aus Polen. Auch die französische Firma Valandre spricht von Totrupf. Wie sehr man den Labels und Aussagen vertrauen mag, ist jedem selbst überlassen.

Übrigens: Je höher der cuin-Wert, desto feuchtigkeitsempfindlicher sind die Daunen häufig. Dafür lassen sie sich besser komprimieren und sind bei gleichem Gewicht etwas wärmer.

Für die Qualität der Hohlfasern haben die Hersteller meist eigene Bezeichnungen, sodass ein Vergleich schwieriger bis unmöglich ist.

Vorteile und Nachteile von Kunstfaserfüllung

Feuchtigkeit schadet der Füllung weniger. Der Schlafsack kann auch in entsprechend feuchter Umgebung wie zum Beispiel bei viel Kondensfeuchte oder Nebel noch sehr gut wärmen. Kunstfaserschlafsäcke sind in der Anschaffung etwas günstiger, da ihre Hohlfasern in der Herstellung weniger aufwendig sind.

Kunstfaserfüllung lässt sich jedoch schlechter komprimieren als Daune. Zu starke Kompression schadet der Füllung sogar, da die Hohlfasern brechen können. Der Packsack wird daher etwas größer ausfallen. Außerdem ist die Füllung bei gleicher Wärmeleistung etwas schwerer und er wird nicht so lange halten.

Vorteile und Nachteile von Daunenfüllung

Daune hat das beste Verhältnis von Wärme zu Gewicht. Der Schlafsack kann dadurch etwas leichter ausfallen. Bei guter Behandlung hält ein Daunenschlafsack viele Jahre. Dazu gehören zum Beispiel die offene Lagerung und professionelle Reinigung. Das Schlafklima ist in Daune etwas angenehmer, was bei Verwendung eines VBL-Inletts aber irrelevant ist.

Daune lässt sich zwar stark komprimieren, sollte aber auf längere Zeit nicht komprimiert gelagert werden, da sie damit ihre Bauschkraft verliert. Ihr guter Temperaturwert wird anschließend nicht mehr erreicht. Den gleichen Schaden kann Feuchtigkeit anrichten, weil die feinen Daunen durch sie verklumpen. Beim Auspacken braucht der fette Winterschlafsack immer eine Weile, bis er sein volles Volumen erreicht hat.

Schnitt

Winterschlafsäcke sind üblicherweise in Mumienform geschnitten und sollten so eng anliegen, dass möglichst wenig Luft innerhalb erwärmt werden muss.

Andererseits sollten sie weit genug sein, um sich darin noch etwas bewegen zu können oder um Kleidung im Fußraum warm halten zu können. Profis benutzen im Schlafsack ihre Pee-Bottle für das nächtliche „Müssen müssen“ und ziehen sich teilweise bereits im Schlafsack um. Auch beim Abwettern im Zelt freut man sich über die Möglichkeit verschiedener Liegepositionen im Schlafsack, denn in diesem verbringt man seine Zeit normalerweise.

Wer sich mit dicker Wollunterwäsche noch im sonst körpernah anliegenden Schlafsack drehen kann, sollte die richtige Größe gewählt haben. Hersteller wie Roberts in Polen oder Nahanny in Rumänien stellen Maßanfertigungen her.

Weitere Features für den Winterschlafsack

Neben Wärmekragen, Kapuze, Abdeckleiste und Fußbox gibt es noch andere sinnvolle Features:

  • kleine Tasche innen (für Brille, Müsliriegel, Tabletten oder kleine Geräte)
  • Schlaufen am Fußende innen und außen (zum Trocknen oder Fixieren eines Inletts)
  • kurzer Reißverschluss (wo keiner ist, da kann nichts durchziehen)
  • wasserdichte Außenhülle (im Biwak)
  • Fixiermöglichkeit für Isomatte (kein Verrutschen)

Tipps und Tricks

Wer genug Loft im Daunensack haben will, sollte diesen nach Aufbau des Lagers immer gleich im Zelt ausbreiten und erst dann mit dem weiterem Einrichten oder dem Kochen vor dem Zelt beginnen. (Beim Kochen im Zelt ist es besser, den Schlafsack erst später auszupacken, um ihn vor der Feuchtigkeit zu schützen.) Die Daune braucht ihre Zeit zur Entfaltung. Um diesen Loft zu erhalten, muss der Schlafsack immer unkomprimiert gelagert werden. Dafür eignen sich ein Netzsack oder ein alter Kopfkissenbezug. Ich empfehle dieses Vorgehen auch für Kunstfaserschlafsäcke.

Um es im Schlafsack schneller kuschelig warm zu haben, lohnt es sich, vor dem Schlafen eine Wärmflasche oder einen Taschenofen in ihn zu legen und seinen Kreislauf durch drei schnelle Runden ums Zelt in Gang zu bringen.

Die Hardshelljacke über dem Fußende schützt in kleinen Zelten gut vor Feuchtigkeit und deine Daunenjacke kannst du im Extremfall ausgebreitet über deinen Winterschlafsack legen. Plane das aber nicht als feste Reserve ein, so gut hält es nicht.

Bei tiefen Temperaturen lieber einen dicken Winterschlafsack wählen oder zwei dünne Säcke miteinander kombinieren?

Wenn es öfter losgehen soll, empfehle ich nur einen Schlafsack mit dem am besten passenden Temperaturspektrum zu wählen. Für die ersten Tests gehen sicher auch zwei 3-Jahreszeiten-Schlafsäcke als Kombination. Aber das ist auf Dauer sehr fummelig. Wichtig dabei ist, dass die Schlafsäcke unterschiedlich groß sind, damit sie sich nicht gegenseitig die Isolation platt drücken.

Trotz gutem Schlafsack kann es natürlich passieren, dass einzelne Kälteperioden auf Tour sehr viel kälter ausfallen als erwartet und du dafür ein Backup brauchst. Genauso ist eine Kombination aus Übernachtungen im Zelt und in Hütten möglich, wo dir der Winterschlafsack in der beheizten Hütte zu warm wäre.

Für solche Fälle eignen sich entweder Thermo-Inletts wie der Sea to Summit Thermolite Reactor oder ein Überschlafsack wie das Carinthia XP (Explorer) Top. Beide können solo als Hüttenschlafsack verwendet werden und erweitern den Temperaturbereich erfahrungsgemäß um ca. 5-10° Celsius, ohne allzu viel Stauraum zu benötigen. Carinthia sichert 6° Celsius zu, etwas mehr wird es nach meiner Erfahrung sein.

Auch ein Seideninlett kann die Nacht um ein bis zwei Grad wärmer werden lassen, macht aber nur ohne VBL Sinn.

VBL, wenn’s länger auf Tour geht

VBL steht für Vapour Barrier Liner und lässt sich als Dampfsperre übersetzen. Diese verhindert das Eindringen von ausgedünsteter Körperfeuchtigkeit in die Schlafsackfüllung und damit das Verklumpen der Daunen beim Komprimieren. Dieses Inlett ist komplett wasserdicht!

Wer sich vorstellen kann, wie das Klima in dieser Hülle nach einer Nacht ist, versteht schnell, dass ein VBL oben am Hals möglichst eng anliegen muss. Ansonsten würde sich die Luft im VBL austauschen und durch die Verdunstungskälte würde es unangenehm kühl. Wenn man morgens aus dem Schlafsack krabbelt, wird es ebenfalls kurz frisch. Ohne Unterwäsche ist es im VBL jedoch wirklich unangenehm feucht.

Für Touren bis zu einer Woche Dauer ist oft noch kein VBL notwendig, bei längeren Touren kann sich die Feuchtigkeit im Schlafsack allerdings durch niedrigere Wärmeleistung und höheres Gewicht bemerkbar machen. VBL-Gegner schwören auf die Alternative, den Schlafsack jeden Morgen oder in den Pausen gut durchlüften und von der Sonne trocknen zu lassen. Das funktioniert auch gut, solange die Umstände passen und es nicht zu kalt ist.

Da das Thema gern diskutiert wird findest du hier einen ausführlichen Beitrag über das Wundermittel Vapour Barrier Liner.

Tipps zur Reinigung

Da Winterschlafsäcke aller Wahrscheinlichkeit nach zu groß für eine Haushaltswaschmaschine sind, bleibt eigentlich nur der Waschsalon oder eine professionelle Reinigung. Wer normalerweise im Inlett oder einem VBL schläft, braucht jahrelang keine Reinigung. Wer den Schlafsack normal nutzt, sollte es erst einmal mit Lüften oder für einzelne Flecken mit einem feuchten Lappen versuchen. Ist die Reinigung wirklich unumgänglich, würde ich das nicht selbst in die Hand nehmen, sondern einen professionellen Service wie vom Outdoor-Service-Team in Berlin nutzen. Diese können dann bei einem in die Jahre gekommenen Schlafsack auch gleich noch ein paar Daunen auffüllen.

Jetzt bist du an der Reihe. Siehst du etwas anders oder möchtest es ergänzen, dann freue ich mich über deinen Kommentar.

3 Kommentare zu „Daunen- oder Kunstfaser­schlafsack

  1. Hei, du schreibst vom outdoor service team.
    Die sind ja in Berlin ansässig, dass weiß ich, weil ich seit ein paar Wochen im Camp4 arbeite und wir dort häufig Schlafsäcke zur Reinigung abgeben. Also wohnst du auch in Berlin?
    Ich plane jetzt mit 20 meine erste eigene Wintertour für 2020. Vielleicht könntest du mir ja Tipps geben, man könnte sich auf was zu trinken treffen und du nen Blick auf meine Ausrüstung werfen.

    LG Paul.

    1. Moin Paul,
      mit Camp4 hast du doch einen der besten Ausrüster für Wintertouren an der Hand. Eure Acapulka-Leihpulka reservierst du dir am besten gleich. Und Mont-k ist ebenfals in Berlin, da haben auch einige richtig Ahnung von Wintertouren, speziell von Ski und Schuhen. Ich selbst wohne nämlich nicht in Berlin sondern in Hannover. Falls es dich mal hierher verschlägt, können wir gerne plaudern. Ich bekomme auch häufig Fragen per E-Mail. Da kannst du dich ebenfalls melden. Ich teile meine Erfahrung gern, aber frag dich immer bei allen durch. Dann kannst du das beste für dich(!) zusammensuchen.
      Herzliche Grüße
      Malte

  2. Dank auch für die Tabelle mit dem Loft. Sie deckt sich mit meinen Erfahrungen.
    Im Gegensatz zu Kunstfaser kann Daune gut in der Waschmaschine gewaschen werden. JOTUNSEN hatte in meinem 1800M sogar eine Anleitung eingenäht:

    60° mit Feinwaschmittel in Trommel mit mind. 7kg, auf links drehen, extra Spülen, Schleudern, möglichst im Trockner bei 30-40° trocknen.

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