Über mich

Der Autor  von „Winterfjell“ auf Solotour in der Hardangervidda. (Foto: Malte Hübner)

Herzlich willkommen im Winterfjell

Schön, dass du da bist. Hat dich das Winter-Virus auch infiziert? Planst du selbst eine Wintertour oder perfektionierst deine Ausrüstung? Dann findest du hier eine Menge Themen und Tipps, um dich optimal vorzubereiten.

Drei Ziele verfolge ich mit diesem Blog:

  • Wissen teilen: Mit der Zeit habe ich mir einen schönen Haufen Wissen angeeignet und selbst genug Fehler gemacht, die andere vielleicht nicht wiederholen müssen. Von diesem Wissen kann ich ja meinen Teil abgeben.
  • Selbst dazulernen: Du hast ebenfalls schon eine Menge Erfahrung? Dann hoffe ich, mit dieser thematisch ausgerichteten Seite in Diskussion mit dir und anderen erfahrenen Wintermenschen zu kommen.
  • Netzwerken: Es gibt zwar eine Menge Menschen, die gerne im skandinavischen Winterfjell unterwegs sind, aber im echten Leben muss man sie ein bisschen suchen. Ich hoffe daher, mit dieser Seite Gleichgesinnte kennenzulernen. Vielleicht klappt ja sogar mal eine gemeinsame Tour?

Worüber blogge ich?

Winterfjell.de ist ein Nieschenblog für Wintertouren und kein Vollsortimenter über alle Outdoorbereiche.

Die Seite behandelt dafür die Themen Ausrüstung, Erfahrung und Wissen für Wintertouren im Fjell. Fjell ist das norwegische Wort für Hochebene oder Gebirge, auf schwedisch schreibt es sich Fjäll. Touren im skandinavischen Winter mit Ski oder Schneeschuhen brauchen gute Vorbereitung. Und wenn dann noch im Zelt übernachtet wird, muss auch das Outdoor-Equipment auf Kälte und Frost ausgelegt sein.

Winterfjell.de dient vor allem dazu, das gesammelte Wissen über die Ausrüstung für Wintertouren im skandinavischen Fjell zu bewahren und anderen zugänglich zu machen. Neben Ausrüstungsfragen gibt es Informationen zu richtigem Verhalten, Sicherheitsfragen und der passenden Vorbereitung auf eigene Touren. Du willst eigene Wintertouren machen? Dann findest du hier bestimmt wertvolle Unterstützung.

Und wer schreibt hier?

Mein Name ist Malte Hübner. Ich glaube, diese Outdoorsache hat in der Kindheit mit den Lagerfeuern im Garten angefangen. Später kam Angeln hinzu, dann Zelten und schon bald ging es auf Jugendfreizeiten in die Alpen, auf die Weser, nach Schweden… anfangs noch als Teilnehmer, später als Betreuer.

Etliche eigene Touren folgten. Und eigene Kinder folgten auch.

Als Familie sind wir, wann immer es auch nur machbar ist, draußen unterwegs. Wir fahren Rad, paddeln im Kanadier, wandern Trails und sind zu allen Jahreszeiten unterwegs. Oft sind es Tagestouren, im Urlaub aber gerne längere Touren mit Zelt. Diese Urlaube führen häufig nach Skandinavien.

Das sind alles ganz wunderbare Outdoor-Unternehmungen, aber mir fehlte als Ausgleich etwas für mich allein. Die Überlegung, was von all dem mich eigentlich am meisten reizt, führte recht schnell zum Thema Wintertouren. Und wie es mit dem Winter-Virus so ist, lässt es einen nicht mehr los, sobald man infiziert wurde.

Touren mit Ski oder Schneeschuhen, Tagestouren von einer Hütte oder mit Pulka und Zelt durch die Ebene… mittlerweile war alles dabei. Inzwischen bin ich auch auf Solotour unterwegs gewesen, mag aber dennoch die gemeinsamen Erlebnisse ein kleines bisschen lieber. Ein Profi bin ich trotzdem nicht und betreibe das alles nur als Hobby. Ganz ehrlich: Nicht einmal Ski fahren kann ich wirklich gut. Ich gestehe auch, dass ich ein Ausrüstungs-Fan bin und mich gerne mit den ganzen Gadgets beschäftige. Das ist für einen Gearhead wie mich prima für das Sommerloch.

Was ich mir wünsche

Natürlich freue ich mich auf viele weitere Touren und die nötige Gesundheit dafür. Aber ich wünsche mir auch für andere, dass sie die einmalige Landschaft im Winterfjell für sich genießen können. Vielleicht hilft diese Seite ja, dass du dich ein wenig besser vorbereiten kannst.

Und natürlich hoffe ich darauf, dass der Spirit der Menschen auf Wintertour erhalten bleibt:

Einmal wollten mir zwei Holländer für Sekundenkleber Geld geben. Ihre Skibindung hatte sich im tiefen Pulverschnee gelockert und sie kamen nicht weiter. Der Kleber sei Gold wert, sagten sie. Natürlich lehnte ich ab, wie könnte man sowas nur ausnutzen.

Einen Tag später kam ich auf Ski mit meinem Pulka kaum noch den Hang hoch. Ein entgegenkommender fremder Norweger bot mir darauf seine Steigfelle an. Das anschließende Gespräch verlief wie folgt.

Ich: „Ich gehe leider in die andere Richtung und komme nicht wieder zurück.“
Er: „Wohin gehst du?“
Ich: „Haukeliseter.“
Er: „Oh, das ist prima. Lass sie einfach da. Ich komme nächstes Jahr auch wieder dorthin und nehme sie dann mit.“

Und genauso sollten wir da draußen miteinander umgehen. Diesen Spirit müssen wir selbst leben, um ein Teil von ihm zu sein.

27. Dezember 2017
Malte Hübner