Wintertour mit Hund

Kann ich meinen Hund mit auf Wintertour nehmen? Diese Frage wurde mir schon an der ein oder anderen Stelle gestellt, nur kann ich selbst darauf ohne das nötige Fachwissen nicht fundiert antworten. Zu meinem und eurem Glück hat sich im Kontakt mit Silke Bender ein ausführliches Gespräch zum Thema Wintertour mit Hund ergeben. Silke war mit ihrem Partner Oli und ihrem sibirischen Husky Ego Anfang März für zehn Tage in Norwegen auf einer Rundtour in der Hardangervidda von Ustaoset aus. Sie berichtet für dich ausführlich von ihrer Erfahrung, worauf es zu achten gilt und davon, dass auch ein Husky frieren kann.

Kann jeder Hund mit auf Wintertour?

Die zentrale Frage, bevor man eine Wintertour mit Hund plant, sollte sein: Ist mein Hund schnee- und kältetauglich? Mag er die Kälte und hat Spaß auf einer Wintertour? Oder ist es eine Frostbeule, die Schnee und Kälte meidet und am liebsten gar nicht aus dem Schlafsack möchte?

Bei Letzterem sollte man sich überlegen, ob das wirklich eine gute Idee ist. Sicherlich hängt es auch vom Termin ab, denn im April ist es meist nicht mehr so kalt wie im Februar. Aber wenn es überraschend doch empfindlich kühl wird, sollte man den Hund keinem extra großen Stress aussetzen und Kaltphasen besser abwettern. Grundsätzlich ist es sinnvoll, im Vorfeld mit dem Tierarzt die geplante Tour zu besprechen und im Zweifel vorher einen Gesundheits-Check durchzuführen. Unsere Tierärztin ist für uns immer eine gute Ansprechpartnerin und Beraterin diesbezüglich.

Was kann ich tun, wenn mein Hund friert?

Auch unserem Husky Ego war es bei Temperaturen um die -20° Celsius in der Nacht kalt. Er ist ein Wohnungshund und lebt nicht dauerhaft draußen. Anders ist es vielleicht bei den Polarhunden, die im Freien gehalten werden. Aber generell gesagt kann es Hunden (auch mit dichter Unterwolle) bei sehr niedrigen Temperaturen kalt werden und es ist ein Kälteschutz für den Hund erforderlich.

Wir hatten eine Wärmejacke für die Nächte bei niedrigen Temperaturen sowie direkt nach dem Ankommen am Zeltplatz dabei. Hierfür haben wir uns für das Glacier Jacket von Non-stop Dogwear entschieden. Auch eine gute Isomatte ist wichtig, und für wirklich kälteempfindliche Hunde braucht es einen Schlafsack.

Bei unserer Ausrüstungssuche hat uns Non-stop-Dogware überzeugt. Dort findet man von der Isomatte über den Schlafsack bis hin zum Hundemantel und Booties alles, was man braucht.

Booties schützen die Pfoten beim Hund, richtig?

Genau, Booties dienen dem Pfotenschutz und sind sozusagen kleine Söckchen aus unterschiedlichem Material. Der Schutz der Pfoten und die Pflege der Pfoten sind ein sehr wichtiges Thema auf der Tour, welches individuell auf das Tier betrachtet werden sollte.

Generell gilt, dass sehr harschiger und eisiger Schnee schnell die Pfoten verletzen kann, vor allem über den längeren Zeitraum einer Tour oder bei langen Tagesetappen, wenn der Hund die Pulka zieht oder eine Person im Zug unterstützt.

Daher sollten ausreichend Booties und bei Bedarf Pflegeöl oder Pfotenfett auf jeden Fall immer mit dabei sein. Booties gehen auch mal verloren, Ersatz ist also nicht verkehrt. Wichtig ist es auch, vorher mit dem Hund langfristig zu üben, damit er sich an die Booties gewöhnt. Ein Hundesportausstatter kann zu Booties und der richtigen Größe beraten, zum Beispiel die Dogsport Company oder Der Hundling.

Bei uns war das ein heikles Thema, auch trotz üben, denn unser Husky hasst alles an den Pfoten und er hat auf Tour einen Tag lang mit den Booties „gekämpft“. Daher haben wir sie letztendlich weggelassen. Er ist prima ohne klargekommen, hat aber eben auch keine empfindlichen Pfoten und die Schneebedingungen waren bei uns unkritisch.

Und braucht es extra Hundekleidung auf Wintertour?

Wie oben schon erwähnt ist es sicherlich abhängig von der Hunderasse und der allgemeinen Kältetauglichkeit des Hundes. Wer einen Hund hat, der im Winter in Deutschland schon nicht ohne Jacke aus dem Haus geht, der braucht sicherlich auch tagsüber in Bewegung einen Kälteschutz. Für den Zeltaufbau und die Rast hatten wir die besagte Wärmejacke dabei. Diese kann man bei großer Kälte dem Hund auch beim Gehen anziehen.

Einen Aspekt sollte man bei einer Wintertour mit Hund noch beachten: Manche Hunderassen sind in kürzester Zeit mit regelrechten Schneebällen verklebt, die sich an Beinen und am Bauch im Fell bilden. Diese sind kaum wegzubekommen und scheuern dem Hund beim Gehen. Am Abend sind diese Schneeklumpen dann mit im Zelt. Die Lösung hierfür sind „Ganzkörperanzüge“ für Hunde.

Emmi, eine befreundete Golden Doodle Hündin, hat immer Schneeknubbel im Fell und trägt deshalb auf unseren Ausflügen im Allgäu einen schicken Body vom Hundeausstatter.
Emmi, eine befreundete Golden Doodle Hündin, hat immer „Schneeknubbel“ im Fell und trägt deshalb auf unseren Ausflügen im Allgäu einen schicken Body vom Hundeausstatter. (Foto: Silke Bender)

Kommt der Hund abends mit ins Zelt?

Das ist eine Geschmacksfrage und eine Frage des Hundes. Unser Hund schlief in der Mitte zwischen uns beiden Personen auf seiner eigenen Isomatte mit einer dünnen Decke als Zeltbodenschutz. Wichtig ist es, den Zeltboden vor den Krallen zu schützen, vor allem wenn der Hund gerne sein „Bett macht“ und scharrt. Sonst ist schnell ein Loch im Zeltboden.

Wenn der Hund mit im Zelt schläft, dann sollte der Platzbedarf dafür auch eingeplant werden. Ein größerer Hund nimmt letztendlich fast so viel Platz ein wie ein Mensch. Das heißt, ein 3-Personen-Zelt kann bei zwei Personen mit Hund schon ganz schön eng werden.

Alternativ kann der Hund in der Apsis schlafen, aber das wäre bei uns schwierig geworden, da wir die Apsis als Küche verwendet haben, um dort zu kochen. Ohne Hund war da mehr Platz und auch der Kocher steht sicherer. Also kam unser Hund mit ins Innenzelt. Bei zwei Apsiden kann man das sicher besser trennen. Polarhunde, die große Kälte gewohnt sind, schlafen natürlich draußen und kommen gar nicht ins Zelt.

Ist es nicht einfacher, mit Hund auf einer Hütte zu übernachten?

Das ist leider ganz und gar nicht einfach! In den meisten DNT Hütten (auch den Selbstversorgerhütten) sind Hunde nicht erlaubt, zumindest nicht im Hauptraum und in den Zimmern. Es gibt manchmal einen separaten Raum, in dem die Hunde bleiben können. Gegebenenfalls sind dort auch Hundekäfige, in denen die Hunde bleiben „können“ bzw. müssen. Wir empfehlen daher dringend, vorher zu checken, wie es mit dem Hund in der geplanten Hütte ablaufen würde. Denn nicht jeder Hund schläft gerne alleine draußen oder in einem ungeheizten Raum in einem fremden Hundekäfig.

Aber es gibt ausgewiesene Hütten (beispielsweise über UT.no), in denen Hunde erlaubt sind, jedoch auch dort nicht in allen Räumlichkeiten, egal wie gut erzogen das Tier sein mag. Wer also eine Wintertour mit Hund mit Hüttenübernachtung plant, sollte dies im Vorfeld gründlich recherchieren, um keine böse Überraschung zu erleben. Denn erstmal vor Ort bleibt dann nicht viel Spielraum.

Auch wenn ein großer Hund im Zelt viel Platz einnimmt, ist es so oft unkomplizierter als auf einer Hütte zu nächtigen.
Auch wenn ein großer Hund im Zelt viel Platz einnimmt, ist es so oft unkomplizierter als auf einer Hütte zu nächtigen. (Foto: Silke Bender)

Kommen wir einmal zur Versorgung des Hundes mit Futter und Wasser. Wie habt ihr das gemacht?

Wir finden Trockenfutter ideal, weil Nassfutter gefrieren kann. Barfen wird daher auch schwierig, es sei denn, man kann es mit heißem Wasser auftauen. Wichtig ist vor allem, nicht direkt vor der Tour auf neue Nahrung umzustellen. Das kann zu Verdauungsproblemen beim Tier führen. Am besten sollte man rechtzeitig vorher die Ernährungsfrage klären und dann längerfristig umstellen.

Bei Trockenfutter ist wichtig, dass der Hund ausreichend trinkt – sicherlich auch abhängig vom Wetter und den Temperaturen und der geplanten Strecke. Als kleinen Trick kann man Geschmacksträger für das Wasser, zum Beispiel Fischpulver, ins Wasser mischen, damit der Hund gerne und genug trinkt. Auch das testet man am besten langfristig vorher. Und es braucht etwas mehr Brennstoff für den zusätzlichen Bedarf an geschmolzenem Schnee.

Am Morgen vor der Tour sowie unterwegs sollte regelmäßig Wasser angeboten werden, damit der Hund nicht zu viel Schnee frisst. Das kann nämlich ebenfalls schnell zu Magenproblemen führen. Wir haben Ego gleich nach dem Aufstehen mit ein bisschen Trockenfutter in warmem Wasser mit Geschmacksträger (bei uns waren es Käseraspel) gefüttert. So hatte er genügend Zeit zum Verdauen, bis wir gefrühstückt und gepackt hatten. Als Snack für die Pausen zwischendurch gab es saftige Leckerlis oder eine Kaustange.

Bei den Mushern kommen die Schlittenhunde immer zuerst an die Reihe bei der Versorgung am Abend. Ist das bei euch auch so?

Wir haben es so gemacht, dass ich beim Ankommen am Übernachtungsplatz immer direkt Ego mit frischem Wasser und Nahrung versorgt habe. Bei sehr kalten Bedingungen habe ich ihm auch den Mantel angezogen und für eine warme Unterlage gesorgt. Oli hat in der Zeit das Zelt aufgebaut, was an den meisten Tagen bei den Witterungsbedingungen ohne Wind gut alleine ging. Somit war der Hund bereits versorgt und konnte regenerieren.

Ok, Booties im Vorfeld üben, Ernährung falls nötig langfristig umstellen … Wie sieht es mit Training im Vorfeld aus?

Natürlich muss der Hund genauso wie der Mensch auf die Tour vorbereitet werden. Die Ausdauer sowie die Muskulatur für lange Touren, vielleicht im tiefen Schnee müssen ausreichend trainiert werden. Ein fitter Hund kann aber wie ein fitter Mensch direkt auf Tour gehen, wenn man es nicht übertreibt. Falls der Hund im Zug vor dem Menschen oder der Pulka „arbeiten“ soll, dann muss aber auch das langfristig trainiert und aufgebaut werden.

Außerdem kommt es wie gesagt auf die Schneemenge, Schneetiefe und so weiter an. Je nach Schneelage kann es für den Hund ganz entspannt oder sehr anstrengend werden. Wenn es keinen nennenswerten Neuschnee oder tiefen weichen Schnee gibt und sich der Schnee gut gesetzt hat bzw. es eine feste Spur gibt, dann wird es für den Hund kein großes Problem werden, da er kaum einsinkt.

Sollte der Hund jedoch bei jedem Schritt tief versinken, dann wird es für ihn ziemlich anstrengend im Gegensatz zu den Menschen auf Ski. Es ist sehr belastend für die Muskulatur und sollte auf jeden Fall im Vorfeld ausreichend trainiert werden. Entsprechend sind dann die Tagesetappen und die Pausen anzupassen und gut auf den Hund zu achten. Sonst führt die Anstrengung zu einer Überlastung des Bewegungsapparates, wenn eine ungewohnte Belastung über mehrere Tage anhält. Unser Tipp ist es daher, genügend Pufferzeit einzuplanen oder Platz in der Pulka für den Hund freizuhalten. 🙂

Bei Tiefschnee wird auch ein gut trainierter Hund an die Grenzen kommen und braucht mehr Pausen.
Bei Tiefschnee wird auch ein gut trainierter Hund an die Grenzen kommen und braucht mehr Pausen. (Foto: Silke Bender)

Läuft der Hund sonst einfach frei nebenher?

Freilauf ist immer eine Sache des Gehorsams und des Jagdtriebs, vor allem, wenn es irgendwas zu jagen gibt. Wenn man die Bilder vom Fjell im Winter sieht, denkt man schnell, da ist ja nichts, was soll der schon jagen.

Da Ego, wie übrigens die meisten Huskys, ein begeisterter Jäger ist, hatte der sehr oft die Nase im Wind oder am Boden und wäre am liebsten los. Rentiere, Polarfüchse und Lemminge – sie sieht man nicht oder nur selten, aber man sieht die Spuren, die Hinterlassenschaften und der Hund hat sowieso schnell die Fährte. Ein jagdbegeisterter Hund ist da schnell hinterher. Und das gilt es auf jeden Fall zu vermeiden. Die Norweger, die wir mit Hund getroffen haben, hatten alle ihre Hunde an der Leine beziehungsweise im Zuggeschirr. Das wäre also unsere Empfehlung. Unabhängig davon gibt es in Norwegen eine Leinenpflicht zwischen dem 1. April und 20. August und regionale Regelungen sollte man ebenso respektieren.

Ob der Hund nur an der Leine mitläuft oder aktiv Zugarbeit leistet, ist eine individuelle Sache. Sollte er aktiv die Pulka oder den Menschen ziehen, dann braucht es dafür im Vorfeld wie gesagt ein gezieltes Training sowie die richtige Ausrüstung. Auch hier verweisen wir gerne wieder auf „Der Hundling“ oder die „Dogsport Company“. Dort haben wir die ideale Beratung sowie das passende Material für Mensch und Hund bekommen. Sollte der Hund direkt die Pulka ziehen, braucht es auch hierfür die passende Pulka sowie das Zuggestänge. Auch hier empfehlen wir die Beratung beim Fachhändler.

Ego war mit einer langen elastischen Zugleine direkt an meinem Hundesport-Hüftgurt befestigt. Er war vor allem bergauf eine große Hilfe, aber auch auf der Ebene oder leicht bergab. Wir gehen seit vier Jahren sehr oft auf Bergtour oder Skitour und das ist dasselbe Prinzip. Daher sind wir diesbezüglich schon ein eingespieltes Team. Auch dies sollte vorher trainiert und geübt werden, vor allem, wenn später noch die Pulka hinten dranhängt. Zur besseren Kontrollierbarkeit der Pulka hatten wir keine Seile, sondern ein Zuggestänge. Das hat sich bewährt.

Und wie ist das bei Abfahrten auf Ski mit dem Hund?

Die Abfahrten können mit Hund definitiv sportlich werden. Es ist eben immer eine Sache, ob der Hund entspannt in den Freilauf gehen kann und auch auf Rückruf hört, oder ob er die erstbeste Rentier-Spur verfolgt. Wenn der Hund ohne jagdliche Intensionen freiläuft und keine anderen Menschen oder Hunde in der Nähe sind, würde ich ihn bei steilen oder eisigen Bergabfahrten ggf. frei laufen lassen. Ist dies nicht möglich, dann muss man auf jeden Fall vorher selbst das Abfahren mit Pulka üben, um dann kontrolliert im Pflug mit dem Hund abzufahren.

Bei eisigen Bedingungen wird es spannend, wenn der Hund vorne zieht und kaum zu bremsen ist und von hinten die Pulka schiebt. Für diesen Fall hatten wir noch ein Paar Schneeschuhe dabei, um für steile und eisige Abfahrten eine Alternative unter den Füßen zu haben und nicht völlig ohne Kontrolle den Berg runter zu pfeifen. Das mag aber von Hund zu Hund unterschiedlich sein. Ego ist bergab halt kaum zu bremsen und gibt so richtig Gas. Da wird die Abfahrt dann teilweise ganz schön flott und es wird immer schwieriger, die Geschwindigkeit noch zu kontrollieren. Das Einzige, was ihn etwas bremst, ist tiefer Schnee.

Was braucht der Hund für ein Zuggeschirr, wenn er kräftig ziehen soll?

Es gibt für Hunde unterschiedliche Zuggeschirre. Wir haben ein Dogtrekking-Geschirr verwendet, da für uns nicht so wichtig war, dass Ego immer voll in der Zugarbeit ist. Wer will, dass der Hund direkt die Pulka zieht oder immer auf Zug beim Menschen ist, der sollte auf ein X-Back-Geschirr zurückgreifen, wie sie auch die Musher nutzen. Aber auch das ist abhängig von der Hunderasse und es gibt unterschiedliche Vor- und Nachteile. Deshalb verweise ich auch hier wieder auf den Fachhandel, schon um die richtige Größe zu finden und um Verletzungen oder Fehlbelastungen vorzubeugen.

Wichtig ist mir eine elastische Zugleine, also die Verbindung zwischen Hund und Mensch. Meine Zugleine für die Wintertouren ist in der maximalen Dehnung 3,5 Meter lang.

Die lange elastische Leine ist wichtig, damit der Hund bei Abfahrten nicht in die Quere kommt.
Die lange elastische Leine ist wichtig, damit der Hund bei Abfahrten nicht in die Quere kommt. (Foto: Silke Bender)

Wie ist es mit Verletzungen beim Tier? Braucht es dafür ein extra Erste-Hilfe-Set?

Der Tierarzt ist ja nun mal nicht gleich um die Ecke. Wir empfehlen daher auch für den Hund ein Erste Hilfe Paket und gute Grundkenntnisse der Ersten Hilfe für den Hund. Wir haben uns ein spezielles Set für den Hund besorgt und in Absprache mit unserer Tierärztin noch Schmerz- und Durchfallmittel mitgenommen. Wer sein Tier kennt und schon viele kürzere Touren durchgeführt hat, weiß ja oft, was so die typischen Problemchen sind, die auf einer Wintertour mit Hund auftauchen können.

Eine spezielle Gefahr, die bei Hund und Ski immer gegeben ist, sind die Skikanten aus Stahl bei normalen Fjellski. Ich habe spezielle „Hundeski“ von Åsnes (Finnmark). Die sind ohne Stahlkanten und schützen so vor schweren Verletzungen, sollte der Hund doch mit den Kanten in Kontakt kommen.

Aus diesem Grund habe ich auch eine ziemlich lange, elastische Zugleine. Somit ist genügend Abstand zwischen mir bzw. meinen Ski und Ego, vor allem bei den Abfahrten.

Wie seit ihr mit dem Hund zum Ausgangsort der Tour gekommen?

Die Anreise zum Ausgangsort mit Hund war für uns ein K.O.-Kriterium für die Durchquerung der Hardangervidda, die wir eigentlich angedacht hatten. Denn wir hätten einen Teil der Reise mit Zug und den anderen mit einer längeren Busfahrt oder mit einem Shuttle machen müssen. Das wäre mit zwei vollbepackten Pulkas und noch einem Hund ziemlich herausfordernd gewesen. Daher haben wir uns für die Rundtour ab Ustaoset mit gleichem Start- und Endpunkt entschieden. Wir sind mit dem Auto angereist, haben an einem kleinen Parkplatz an der Straße geparkt und sind von dort gestartet, haben letztendlich die Runde dort auch beendet. Das war für uns logistisch die einfachste Lösung.

Liebe Silke, vielen Dank für das Gespräch und die vielen wertvollen Tipps für alle, die selbst eine Wintertour mit Hund planen oder nach Erfahrungen anderer suchen. Wer noch weitere Fragen an dich hat, findet den Kontakt zu dir auf deiner Seite „Move in nature“ , wo du spannende Coachings und Workshops zur Persönlichkeitsentwicklung in der Natur anbietest.

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